Berlin-Reise

Voll bepackt mit Eindrücken, Informationen und Erlebnissen kehrten die Teilnehmer aus Mauchenheim, Offenheim und Bechenheim von ihrem Ausflug in die Bundeshauptstadt wieder nach Rheinhessen zurück. Organisiert hatte die viertägige Bildungsreise der SPD-Ortsverein Mauchenheim.

Geschichte und Geschichten, Ernstes und Heiteres ‒ Berlin hat’s. Im berühmten Friedrichstadt-Palast wurde die „The One Grand Show“ geboten, ein Unterhaltungserlebnis der extra Klasse. Verbal bissiger geht es nebenan in der „Distel“ zu, schon zu Ost-Zeiten ein Kabarett-Theater, damals stets im Fokus der Stasi.

Quasi Pflichtprogramm war der Besuch des Reichstagsgebäudes. In der aufschlussreichen Führung erfuhren die Reiseteilnehmer viel Wissenswertes zur wechselvollen Geschichte des Hauses, dort, wo nun die großen politischen Debatten geführt werden; übrigens das einzige Parlament der Welt, dem das Volk aus der gläsernen Kuppel herab sprichwörtlich auf die Finger schauen darf.

Im Paul-Löbe-Haus, wo die Gruppenaufnahme entstand, traf die Reisegruppe im Anschluss an eine Info-Veranstaltung auch mit dem hiesigen SPD-Wahlkreisabgeordneten Marcus Held zusammen, der seine Landsleute aus Rheinhessen herzlich begrüßte und die komplexen Abläufe in der Abgeordnetenzentrale erklärte. Zum Besuchsprogramm während des Aufenthaltes in der Hauptstadt gehörte auch ein geschichtlicher Rückblick auf die deutsche Teilung in der Bundeszentrale für politische Bildung, in unmittelbarer Nachbarschaft zum ehemaligen „Checkpoint Charlie“ und dem beklemmenden Mauer-Museum.

Seit der Wende verändert die Stadt rasant ihr Gesicht, der Osten ist der neue Westen, das wurde überdeutlich im monumentalen Sony-Center am traditionsreichen, jedoch völlig neu entstandenen Potsdamer Platz, wo das Leben über und unter der Erde pulsiert.

Typische Souvenirs, die in den Koffer aus Berlin gehören, konnten während der Stadtrundfahrt genügend gesammelt werden: Ob nun Siegessäule, Funkturm oder Alexanderplatz, ob Olympiastadion, Hauptbahnhof oder Kanzleramt, zu allem und jedem hatte der wortgewandte Stadtführer mit echt Berliner Schnauze stets einen kessen Spruch auf den Lippen.

Letzter eindrucksvoller Programmpunkt der Reise war die Besichtigung des Neuen Palais im Park Sanssouci in Potsdam, auch hier wurde die Reisegruppe noch einmal mit Dimensionen des Staunens konfrontiert. Auf der langen Heimfahrt nutzte Ortsbürgermeister Udo Arm die Gelegenheit, Edmund Elsen für die aufwändige Zusammenstellung und den reibungslosen Ablauf des vielseitigen Besuchsprogramms zu danken.